Strukturkrise trifft Aufbruch: Wie CIOs 2026 auf Wachstum, Wandel und KI setzen
Die deutsche Wirtschaft steckt nicht in einer kurzen Schwächephase – sie befindet sich in einer strukturellen Krise. Schwaches Wachstum, Investitionszurückhaltung und steigende Belastungen durch Energiepreise, Demografie und Bürokratie setzen dem exportorientierten Standort zu. Gleichzeitig verschärft der Reformstau bei Rente, Gesundheit und Pflege den Druck auf die öffentlichen Finanzen.
Vor diesem Hintergrund zeigt die CIO-Agenda 2026 ein differenziertes Bild: Trotz anhaltender Herausforderungen sehen sich viele Unternehmen gut vorbereitet. Mehr als 300 Führungskräfte aus der DACH-Region berichten von steigenden IT-Budgets – und klaren Investitionsschwerpunkten in Sicherheit, Cloud, Infrastruktur und künstliche Intelligenz.
Doch mit wachsender digitaler Reife steigen auch die Anforderungen: Technologien müssen immer schneller integriert, Prozesse neu gedacht und automatisiert werden. Große Hoffnungen ruhen dabei auf Agentic AI – als möglicher Schlüssel im Kampf gegen Fachkräftemangel und Komplexität. Ob diese Erwartungen erfüllt werden, hängt nicht zuletzt davon ab, wie konsequent Unternehmen Kooperationen eingehen und KI mit pragmatischem Urteilsvermögen einsetzen.