Der Arbeitsplatz wird zur Resilienzfrage

Live, am 8. Oktober, 11:00 Uhr

83 Prozent der IT- und Sicherheitsentscheider rechnen damit, dass staatliche Akteure und Cyber-Kriminelle die Lieferketten von PCs, Laptops und Druckern ins Visier nehmen, um Schadcode in Hardware oder Firmware zu schleusen. So steht es in einer HP-Studie unter 800 Entscheidern. Gleichzeitig sagen 63 Prozent der deutschen Befragten: Wenn IT und Security bei der Gerätebeschaffung nicht am Tisch sitzen, gefährdet das die Organisation.

Seit Dezember 2025 gilt NIS2 ohne Übergangsfrist. Seit März 2026 verlangt das KRITIS-Dachgesetz zusätzlich physische Resilienz. Die Geschäftsleitung haftet persönlich. Damit wird die Frage, welches Gerät ein Mitarbeiter unterwegs oder im Home-Office aufklappt, zur Governance-Frage.

Adrian Müller und Michael Giesecke (HP) diskutieren zusammen mit Prof. Dennis Kipker,

  • wie Arbeitsplatzarchitekturen aussehen, die VS-NfD-Anforderungen erfüllen und trotzdem leistungsfähiges hybrides Arbeiten zulassen,
  • warum Lieferkette, BIOS-Integrität und Lifecycle die Sicherheitsbilanz einer Flotte stärker prägen als jede Endpoint-Software,
  • und wie sich digitale Souveränität von der Absichtserklärung in eine belastbare Beschaffungsentscheidung übersetzen lässt.

Wer Endgeräte nach Preis und Displaygröße auswählt, trifft eine Sicherheitsentscheidung.

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