Cybersicherheit & Digitale Resilienz 2026: Vom IT-Thema zur Führungsaufgabe

Cyberangriffe zählen längst zu den größten Geschäftsrisiken für Unternehmen in der DACH-Region. Sie gefährden nicht nur IT-Systeme, sondern auch Wertschöpfung, Reputation und regulatorische Handlungsfähigkeit. In hochvernetzten Organisationen entscheidet heute weniger die Frage, ob ein Angriff erfolgt – sondern wie schnell, strukturiert und kontrolliert darauf reagiert wird. Digitale Resilienz wird damit zur strategischen Managementdisziplin.

Die Studie „Cybersicherheit & Digitale Resilienz 2026“, durchgeführt von CIO, CSO und COMPUTERWOCHE gemeinsam mit plusserver, zeigt auf Basis einer Befragung von 324 Führungskräften: Mit NIS2 und DORA steigt der regulatorische Druck deutlich. Gefordert sind klare Verantwortlichkeiten auf Führungsebene, belastbare Krisenprozesse und ein systematisches Management von Drittparteirisiken. Trotz hoher Komplexität treiben viele Unternehmen die Umsetzung voran – teils sogar freiwillig. Die EU-Regularien wirken damit weit über ihren eigentlichen Geltungsbereich hinaus und beschleunigen den Wandel hin zu vorausschauender, strategisch verankerter Cybersicherheit.