Cybersecurity im Wandel
Cyberangriffe sind die neue Normalität. Komplexe, verteilte IT-Landschaften erhöhen die Angriffsfläche kontinuierlich, und spezialisierte Ressourcen sind begrenzt. Vor diesem Hintergrund ist Cybersecurity keine rein technische Disziplin mehr, sondern eine strategische Daueraufgabe, die Governance, Organisation, Technologie und Kultur gleichermaßen betrifft. Cyberresilienz und digitale Souveränität bilden zwei Seiten derselben Medaille ab: Während Resilienz die Fähigkeit beschreibt, Cyberangriffe zu überstehen und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, zielt digitale Souveränität darauf ab, langfristig handlungsfähig, unabhängig und kontrolliert über kritische digitale Ressourcen zu bleiben.
Dieses statista Whitepaper, das in Zusammenarbeit mit OEDIV erstellt wurde, zeigt die zentralen Prioritäten für IT-Entscheider auf: Dazu gehören vor allem der Schutz digitaler Identitäten, die konsequente Umsetzung von Zero Trust, der Aufbau leistungsfähiger Sicherheitsstrukturen sowie die Einhaltung von Compliance-Vorgaben wie NIS-2. Ebenso wichtig sind eine schnelle Reaktionsfähigkeit, regelmäßige Krisenübungen, die Verankerung einer Sicherheitskultur, der Schutz von Daten als kritisches Gut sowie der strategische Einsatz kontrollierter KI und ein professionelles Management nach Cyberangriffen.